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Welche Diät beugt Verstopfung vor?

Inhaltsverzeichnis
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Der Begriff „Diät“ wird heute eher mit Verzicht assoziiert. Die Bezeichnung wurde jedoch seit Hippokrates für „gesunde Lebensweise“ verwendet. Dies beinhaltete also nicht nur das Essen, sondern die gesamte Lebensweise des Menschen. Heutzutage wird meist eine „Diät“ mit einer kurzfristigen Änderung der Nahrungsaufnahme zur Gewichtsreduktion gleichgesetzt. Wenn die Temperaturen auf frühlingshafte Werte steigen und die Bekleidung leichter wird, möchten viele das ein oder andere Pfund Winterspeck wieder loswerden. Doch nicht nur ästhetische Ziele sind Gründe, um eine „Diät“ zu beginnen. Oft stehen gesundheitliche Aspekte im Vordergrund, wenn eine Gewichtsabnahme geplant wird.

Doch welche Art der Diät ist die richtige, um die Verdauung anzukurbeln? Es gibt unzählige Ernährungsformen, die nicht nur eine Gewichtsreduktion in Rekordzeit versprechen, sondern gleichzeitig die Gesundheit positiv beeinflussen sollen. Wir haben die gängigsten Möglichkeiten unter die Lupe genommen und hinsichtlich ihrer Wirkung auf das Gewicht, den Darm und der Beeinflussung der Verstopfung beurteilt.

Welche Diät fördert keine Verstopfung?

Intermittierendes Fasten

Beim intermittierenden Fasten, auch Intervallfasten genannt, wird für mehrere Stunden am Stück oder ein 2 Tage in der Woche, gefastet.

Es gibt verschiedene Methoden. Ein Beispiel ist die 16:8-Methode. Das bedeutet, dass 16 Stunden gefastet wird und in einem selbst festgelegten Zeitfenster von 8 Stunden, gegessen werden darf. Intermittierendes Fasten kann auch tageweise ausgeführt werden.

Ein Beispiel dafür ist die 5:2-Methode. Das bedeutet, dass an 5 Tagen die Woche gegessen wird und an 2 Tagen die Woche, gefastet. Intermittierendes Fasten kann die Kilos langfristig purzeln lassen. Natürlich sollte in der Phase des Essens auf gesunde, bunte, abwechslungsreiche Kost geachtet werden, eine ausreichende Menge an Trinkflüssigkeit und Hülsenfrüchte dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Intermittierendes Fasten kann dann zu Verstopfung führen, wenn in der Zeit des Essens nicht auf genügend Ballaststoffe geachtet und zu wenig Trinkflüssigkeit aufgenommen wird. Kommt dazu noch wenig Alltagsbewegung, ist die Verstopfung schon passiert.

Die Steinzeitdiät

Oder auch Paleo genannt. Diese Art der Ernährung orientiert sich an der Ernährung der Jäger und Sammler aus der Steinzeit.

Die Philosophie dahinter: Es werden nur Lebensmittel verzehrt, die unverarbeitet sind. Dazu zählen viel Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch, pflanzliche Öle, Nüsse, Körner und Eier. Auf Getreideprodukte, wie Brot, Nudeln und Spaghetti, Milchprodukte und verarbeitete Lebensmittel, wird verzichtet.

Wie sieht es hier mit Verstopfung aus?

Grundsätzlich gibt es gegen eine Ernährungsform, die aus viel Gemüse und Obst besteht, keine Bedenken. Die Ballaststoffe kommen hier aus dem Gemüse und Obst, da kein Vollkornbrot und andere Vollkorn-Getreideprodukte erlaubt sind. Wie weit diese Ernährungsform für den Einzelnen umsetzbar ist, ist individuell zu entscheiden.

Die Atkins-Diät

Die Atkins-Diät wurde durch den Kardiologen Dr. Robert Atkins in den 70er Jahren bekannt.

Dieser Methode nach ist so viel Eiweiß und Fette erlaubt, wie man möchte. Fleisch, Eier und fetthaltige Käsesorten sind demnach empfohlen. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel werden weitestgehend vermieden. Dazu gehören nicht nur Grundnahrungsmittel wie Brot, Nudeln oder Reis, sondern auch Kartoffeln, die meisten Obstsorten oder Hülsenfrüchte.

Die Atkins-Diät macht sich den Vorgang der Ketose zunutze. Die bedeutet, dass der Körper früher oder später auf die Fettreserven zurückgreift, da der schnelle Energielieferant aus den Kohlenhydraten nicht zur Verfügung steht. Anfangs bedient sich der Körper an den Kohlenhydratspeichern. Dies hält aber nicht lange vor, sodass der Körper relativ schnell in die Ketose – also Fettverbrennung – gelangen kann.

Die Aktivierung der Fettverbrennung stellt die erste von insgesamt vier Phasen während der Atkins-Diät dar.

Um die Frage zu beantworten, ob Atkins-Diät zu Verstopfung führt, sollten sich die erlaubten Lebensmittel genauer angesehen werden. Da Kohlenhydrate gemieden werden, fallen auch wichtige Ballaststoffquellen wie kohlenhydrathaltige Gemüse- und Obstsorten, Vollkornprodukte und Kartoffeln weg. Außerdem kann der erhöhte Konsum von Fett und Eiweiß sich sprichwörtlich schwer auf die Verdauung schlagen.

Da diese Ernährungsform arm an Ballaststoffen ist, kann die Atkins-Diät deswegen zu Verstopfung führen.

Keto-Diät oder ”Low-Carb“

Die Atkins-Diät gehört zur Gruppe der „Low-Carb“-Diäten.

Es sind nur geringe Mengen an Kohlenhydraten erlaubt, um die Fettverbrennung in Gang zu setzen. Deswegen sollen vermehrt Eiweißprodukte und Fettquellen auf den Speiseplan, damit der Körper die Energie aus den Fettreserven beziehen kann.

Die Keto-Diät fällt ebenfalls in die Kategorie der Low-Carb-Diäten und basiert auf dem gleichen Prinzip, wenig Kohlenhydrate – große Mengen an Proteinen und Fetten. Auch manche Obstsorten, obwohl Obst grundsätzlich viele Vitamine und Ballaststoffe liefert, sind verboten, da sie für die Keto-Diät zu viele Kohlenhydrate enthalten.

Ballaststoffe, Bewegung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind verdauungsfördernd. Es kann vor allem in der Umstellungsphase der Diäten zu Verdauungsproblemen und Verstopfung kommen. Deswegen sollte bei einer Low-Carb-Diät auf eine ausreichende Ballaststoffzufuhr geachtet werden.

Fördere ich Verstopfung, wenn ich mich glutenfrei ernähre?

Gluten, oder auch Klebereiweiß, ist vor allem in Weizen- und Dinkel enthalten. Aber auch Hafer, Roggen und Gerste weisen einen hohen Glutenanteil auf. Ihre Aufgabe besteht unter anderem darin, Teige zusammenzuhalten oder diese flaumiger zu machen.

Ein kleiner Prozentsatz der Bevölkerung leidet allerdings an Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie und muss sich zwangsweise glutenfrei ernähren.

Zöliakie ist eine entzündliche autoimmune Darmerkrankung und wird über spezielle Tests beim Arzt festgestellt. Die einzige Therapiemethode gegen Glutenunverträglichkeit und Zöliakie ist der Verzicht auf glutenhaltige Nahrungsmittel.

Doch immer mehr Menschen steigen auf eine glutenfreie Ernährung um, da sie sich davon gesundheitliche Vorteile und Gewichtsverlust versprechen. Glutenfreie Ernährung liegt dazu im Trend.

Stellen Menschen ihre Ernährung auf eine glutenfreie Form um, bleiben glutenfreie Spezialprodukte und natürlicherweise glutenfreie Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen. Hierzu zählen frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln, Milch- und Milchprodukte, Fisch, Fleisch und Eier, die unverarbeitet sind.

Auf Getreide muss nicht gänzlich verzichtet werden: So genannte Pseudocerealien sind von Natur aus glutenfrei. Dazu zählen Mais, Amaranth, Quinoa, Buchweizen, Reis und Wildreis.

Eine glutenfreie Ernährung fördert keine Verstopfung. Die genannten Getreidearten liefern ebenso Ballaststoffe, sogar oftmals mehr, wie „herkömmliche“ Getreidesorten wie Weizen oder Dinkel.

Fazit:

Jede einseitige Ernährung, wenn sie kein Gemüse, Obst, Vollkornprodukte oder Hülsenfrüchte erlauben, kann zu Verstopfung führen. Bei den meisten Ernährungsformen ist zu sagen, dass sie keine Verstopfung fördern, wenn auf eine ausreichende Menge an Ballaststoffen, Bewegung, Trinkflüssigkeit und vor allem bunte Abwechslung geachtet wird.

 

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